Bergwahn

die Bergsüchtigen im Schwarzwald

Safaga im November

safaga20091120_1125Im November ist die Wahrscheinlichkeit in Safaga auf Wind(über 4Bft)  zu stossen mit am geringsten.  Aber mit 50% kann man schon rechnen. Uns wurde aber schon langsam richtig mulmig, als wir die Tage vor unserem Abflug auf die Webcam, bzw. die Windmesswerte vom Roten Meer schauten. Da bewegte sich gar nichts. Im Prinzip hatte es in den 4 Wochen vor unserer Ankunft keinen Wind. Also sagten wir uns, dann wird es ja mal wieder Zeit für etwas Wind. Und die Vorhersage gab uns schon einen Funken Hoffnung, indem gegen Ende unserer ersten Woche 4 Windstärken angesagt waren. Aber es kam ganz anders.

Beim Transfer mit dem Bus standen wir erstmal in einem Stau. Eine Hochspannungsleitung war aus ihrer Haltung von einem Strommasten gefallen und blockierte die Strasse. Bei uns wäre das gnaze gleich von der Polizei abgesperrt worden. Mit viel Improvisation und Muskelkraft richteten die Ägypter das ganze quasi in Handarbeit.

Am ersten Morgen wollten wir uns erstmal aklimatisieren und das Material versorgen. Aber dann regten sich die ersten Palmwedel. Und anstatt faul auf der Liege abzuhängen, mussten wir uns doch gleich auf dem Wasser betätigen. Und der Wind wurde jeden Tag stärker bis ich schliesslich sogar den 10er Schirm fahren konnte. Die überwiegende Zeit fuhr ich den 13er bei durchschnittlich 20 Knoten.

Der konstante und vor allem lang anhaltende Wind lies uns verschiedene Touren machen, zur 7 Bft-Station in der Soma Bay, oder um Tobia Island herum. Jenseits von Tobia spielten wir wieder in der Dünung, an einer Stelle konnte man sogar richtig fein in der Brandung spielen.

Eine Premiere hatten wir an zwei Tagen, die man für ägyptische Verhältnisse als bewölkt bezeichnen kann. Es wurde dann auch dementsprechend kühl und abends mussten wir ein Sweatshirt anziehen. Dafür konnten wir aber hervorragennd schlafen. das wasser war mit 27°c noch warm, aber nach 4 Stunden auf dem Wasser wurde es auch im Shorty ein bisschen kühl.

Und wie jedes Mal waren auch diesmal ein Haufen Bekannte aus England, Österreich, der Schweiz und Deutschland vor Ort. Irgendwie ist das ein grosse Safaga-Fangemeinde. Und nach diesen sensationellen Windtagen wird die sicher auch nicht kleiner…

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