In den 80ern gründete sich im hohen Norden eine Punkband: Die Goldenen Zitronen. Und das letzte Mal, dass ich ein Lied dieser Band auf dem Feldberg gehört habe, ist fast genauso lange her. Das Lied war – wie der Titel dieses Beitrags schon verrät – „Sklavenkarawane“.
Bei Unmengen von Neuschnee und extrem bierschweren Rucksäcken mussten wir damals ins Zastler Loch zur Freiburger Hütte laufen. Und bei all dieser Plackerei kam uns das Lied in den Kopf:
„Kennst Du die heisse Hölle der Sahara?…“
Beim Aufstieg hatten wir das Lied im Kopf und auf den Lippen, und bei der anschließenden Partie eskalierten wir förmlich dazu. Am nächsten Morgen, beim Weg zurück, ging es zwar bergab – aber wir fühlten uns immer noch, als liefen wir weiter durch die Wüste. Zumindest war es genauso mühsam.
Heute war es bei Weitem nicht so beschwerlich, aber das Lied kam mir trotzdem wieder in den Sinn: „Sklavenkarawane – zieht im Staube vorbei.“ Seit Tagen haben wir einen milchig-gelben Himmel. Schuld daran ist der Saharastaub. Alles liegt unter diesem gelblichen Dunst. Und auch die Temperaturen waren – zumindest für einen Märztag auf 1400 Metern – beinahe schon subtropisch.
Die Pisten werden schmaler und weniger, sind aber immer noch erstaunlich gut präpariert. Zumindest so lange, bis das Wüstenklima sein Übriges tut. Natürlich werden sie schnell weich und sulzig. Zum Glück gibt es noch das Fahler Loch beziehungsweise die Wiesenquelle. Im Schatten bleibt die Piste dort einfach länger knackig.
Lassen wir uns überraschen, wie lange noch.









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