( 雲海 wörtlich: „Wolkenmeer“ – der Anblick, wenn dichte Wolken oder Nebel wie ein Meer über die Berge fließen)
Auf dem Wetterradar war heute Morgen keine einzige Wolkenlücke zu erkennen. Vor Ort lag der Nebel entsprechend dick und dicht auf der Passhöhe. Einfach usselig. Und wir konnten uns beim besten Willen nicht vorstellen, dass es oben besser sein könnte.
Doch nach der Zeiger-Bergstation zeigte sich auf einmal ein goldener Schimmer. Plötzlich machte der Seebuckturm einen auf Leuchtturm und wies uns den Weg auf den letzten Höhenmetern. Was aufgrund unserer Ortskenntnis – und der inzwischen wolkenlosen Phase – eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre. Aber es trieb uns trotzdem ein breites Grinsen ins Gesicht.
Und dieses Grinsen blieb. Auf der Piste genauso wie später beim Après. Und das, obwohl immer wieder Wolken und Nebelfetzen den Blick auf die Sonne verdeckten. Um uns herum waberten die Wassertröpfchen, mal mehr, mal weniger.
Denn damit sind wir wieder beim titelgebenden Wort: Unkai – Wolkenmeer.
Braucht es da noch mehr Erklärung?







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