Auch heute hatten wir wieder dieses diffuse, vom Saharastaub geprägte Licht. Dafür war auf der Piste nicht ganz so viel los wie gestern. Die erste Stunde war zwar etwas hektisch, da alle – vor allem am Seebuck – ihre Schwünge auf der noch festen Piste ziehen wollten. Und weil auch die angehenden Ski- und Snowboardlehrer ihre Fahrtechnik präsentieren mussten, wurde es zeitweise wieder etwas enger.
Doch gegen 10 Uhr, als hätte jemand einen imaginären Schalter umgelegt, war die Piste auf einmal leer. Niemand am Lift, niemand im Weg. Natürlich war die Piste inzwischen sulzig und zerfahren. Aber ich hatte ja das richtige Board für solche Bedingungen an den Füßen.
Vorsicht, jetzt kommen ein paar Zeilen Schleichwerbung.
Ungewöhnlich, aber zum Saisonende habe ich mir tatsächlich noch einmal ein neues Board gegönnt: ein Salomon Jetstream in 166 cm. Ich habe recht große Füße, deshalb hat mich zunächst die Mittelbreite von 27,5 cm auf das Brett aufmerksam gemacht. Dazu kommt ein relativ kleiner Radius von 7,9 m und eine ordentlich dimensionierte Schaufel.
Was mich zunächst irritierte, war der etwas weichere Flex (Medium). Der soll dem Board einen chilligen, fehlerverzeihenden und kraftsparenden Charakter verleihen. Und was soll ich sagen: Genau so fährt es sich auch.
In diesen Sulzbergen gleitet das Board durch die große Schaufel herrlich auf. Der weichere Flex schluckt die Buckel, und über die Kante kann ich trotzdem sehr variabel meine geschnittenen Turns ziehen. Die Taillierung greift gut, und durch den Flex lassen sich die Schwungradien sehr schön variieren und steuern.
Was mich natürlich ein bisschen ärgert: Ich hätte das Board schon vor einer Woche bei der Carving-Fortbildung haben sollen.
Doch wie gesagt – für heute war es genau das richtige Board am richtigen Platz. Ganz entspannt durch den Sulz cruisen und die langsam endende Saison noch einmal richtig genießen.
Nächstes Wochenende können wir sicher noch einmal fahren – allerdings nicht mehr in Fahl. Die Silberwiese hatte heute ihren letzten Tag. Und ob der Zeiger so lange noch durchhält, ist ebenfalls fraglich. Vielleicht lassen sich noch ein paar Schwünge am Seebuck oder Grafenmatt ziehen.
Also nutzt die letzten Tage, bevor wir wieder drei Viertel eines Jahres auf den nächsten Schnee warten müssen.
Auf diesem Weg auch noch einmal herzlichen Dank an Ingo von der Skihütte Maxdorf, der mir das Board organisiert und verkauft hat.












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