Als wir heute Morgen aufgewacht sind, wurden wir erst einmal mit Warn- und Unwettermeldungen überschwemmt. Auch von Freunden habe ich Bilder mit 30 cm Neuschnee gesehen. Und das im Flachland. Anscheinend liegt ganz Deutschland unter einer Schneedecke. Ganz Deutschland? Nein – ein kleiner, rebellischer Zipfel im Südwesten leistet energisch Widerstand. Da frage ich mich: Muss das sein?
Am Berg angekommen lag zumindest eine dünne Neuschneeschicht, und es sah auch wieder etwas mehr nach Winter aus. Völlig einsam stapften wir nach oben. Die Neuschneeauflage dämpfte die Geräusche, der Nebel beschränkte die Sicht. Für genau diese Momente machen wir die tägliche Aufwärmrunde. Man fühlt sich von jeglicher Zivilisation entrückt. Und das, obwohl Bergstation und Turm jeweils keine 150 Meter entfernt waren.
Unsere ersten Abfahrten (heute mal wieder mit Ski) fühlten sich dann an wie auf Valium. Alles war so schön hell, man hat weder viel gesehen noch viel gehört, der Schnee bremste und ließ auch keinen Geschwindigkeitsrausch aufkommen. Keine Hektik, kein Druck – nur dieses gleichmäßige, beruhigende Dahingleiten. Man schwebte einfach nur durch das Weiß.
Leider hielt der Rausch nicht lange an. Die Piste wurde schnell zerfahren, die Sicht war im Grafenmatt-Bereich auch besser, und wir kamen tatsächlich noch ins sportlichere Fahren. Der Slalomhang am Zeller war der heutige Insidertipp. Und zur Freude aller schneite es die ganze Zeit. Immerhin drei Zentimeter lagen auf unserem Auto, als wir wieder ins Tal fuhren – wo immer noch kein Schnee liegt.









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