Bergwahn

Geschichten aus dem Schwarzwald

Ski-Socialising

Ach ja, diese herrlich entspannten Montage. Wie ich sie liebe. Kein Parkplatzkampf, kein Lift-Schlangestehen, keine Pisten, auf denen man ständig jemandem ausweichen muss, der offenbar gerade erst die wundervolle Welt des Wintersports entdeckt hat. Stattdessen lauter entspannte Menschen, mit denen man gemütlich über die Pisten cruist. Menschen, bei denen man ohne empörtes Gemurmel aus der Hinterreihe als Sechsergruppe den Sechser-Sessel benutzen darf – selbst wenn der vorige gerade einmal mit einer einzelnen, einsamen Seele unterwegs war. Und dann erfährt man zwischen zwei Abfahrten auch noch neue – oder wunderbar garstige – Geschichten vom Bergleben. So muss ein Montag sein.

Und wenn dann auch noch eine Inversionswetterlage dazukommt: oben Sonne und frühlingshafte Temperaturen, während das Tal unter einer Nebeldecke vor sich hinfröstelt … ja, was will man denn da noch mehr? Vielleicht ein bisschen mehr Zeit auf der Südhangterrasse, für das eine oder andere Getränk in der Sonne. Wir hatten leider noch Termine und mussten deshalb viel zu früh wieder ins frostige und neblige Tal fahren.

Kurzer Lagebericht zu den Pisten: Die ersten Abfahrten waren wirklich gut, fast schon „Montagmorgen-perfekt“. Aber: Aufpassen lohnt sich. Manche Übergänge wurden offenbar mit der Kategorie „Naja, wird schon reichen“ gewalzt. Der obere Bereich am Zeiger ist zwar noch fahrbar, aber dort merkt man am ehesten, dass Frau Holle mehr als vermisst wird. Die Wiesenquelle ist stellenweise hart und schmierig. Da braucht man entweder frisch geschliffene Kanten, exquisite Fahrtechnik (am besten beides) – oder einfach die Eier, mit Highspeed drüberzubügeln und darauf zu vertrauen, dass die Kanten irgendwann wieder greifen.

Feines Aufstiegsambiente
Here comes the Sun
Noch ein Raumschiff???
Ergänzung zur Säntis-Show
Sonnenaufgangsboarden
Heute jeweils nur auf zwei Brettern
Ski-Socialising
Free your Heels – Flo quält die Oberschenkel beim Telemark
Erste Ausfallerscheinungen der Saison: Stöckegrab am Seebuck – Schuhgrab am Parkplatz

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2 Kommentare

  1. Joachim 19. Januar 2026

    Wieder sehr treffend formuliert! 👍
    Hat Spaß gemacht ⛷️☀️

  2. Big G 19. Januar 2026 — Autor der Seiten

    Danke – ja war wirklich ein schöner Montag

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