Welch frühlingshafte Idylle. Die Luft so klar, der Himmel so blau, die Sonne so wohlig, und die Vögel zwitschern. Es fehlt nur das verträumte Reh, das hinter der Tanne hervorschaut, oder eine kecke Gams, die sich in der Höhe austobt. Zum Platzen schön.
Doch urplötzlich hätte das imaginäre Reh Reißaus genommen. Die Gams natürlich stante pede hinterher. Markerschütternde, schabende Geräusche durchschnitten jäh die Stimmung. Hohl und laut, wie röhrende Elefanten aus Beton. Das waren wir. Oder genauer gesagt: unsere Boards, die über die unnachgiebige Oberfläche kratzten. Es tat mir beinahe schon selbst leid, dass wir solch einen Lärm machten.
Die nächtliche Abstrahlung hatte das sulzige Etwas von gestern über Nacht aushärten lassen – und uns Erstbefahrern ein ohrenbetäubendes Erlebnis beschert. Doch wie schon erwähnt: Die Sonne verteilt bereits einiges an Energie, und die Piste wurde schneller weich, als uns lieb war. Von daher war es gar nicht so schlimm, dass wir nach zwei Stunden noch kurz die Sonne auf der Südhang-Terrasse genossen, bevor wir ins Büro gingen. Dort war es zwar nicht so laut wie bei unserer ersten Fahrt, aber bei Weitem auch nicht so idyllisch.









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