Bergwahn

Geschichten aus dem Schwarzwald

Die Säntis-Show

Obwohl wir auch heute wieder auf dem Feldberg waren, ist diesmal ein anderer Berg unser Protagonist. Schon nach den ersten Metern schob er sich zwischen den dunklen Wipfeln in den glutroten Himmel: der Säntis.

Der Säntis erhebt sich mit seinen 2.501 Metern als höchste Spitze des Alpsteinmassivs und ist wohl der markanteste Berg der Ostschweiz. Mit einer Schartenhöhe von über zweitausend Metern ragt er deutlich über das Alpenvorland hinaus. An klaren Tagen reicht der Blick vom Gipfel – wie auch vom Feldberg – in sechs Länder: Schweiz, Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Italien und Frankreich.

Der Berg ist geprägt von starkem und wechselhaftem Wetter. Er hält den Schweizer Schneehöhenrekord von 816 Zentimetern aus dem Jahr 1999 und gilt als der nasseste Ort des Landes. Die steilen Felswände und das oft abrupte Umschlagen des Wetters haben ihm den Ruf eines „Wetterbergs“ eingebracht. Vor Ort sagt man sogar, der Säntis ziehe das Wetter regelrecht an – eine Beobachtung, die durch zahlreiche Blitzeinschläge und heftige Wetterwechsel bestätigt wird.

Die Mischung aus beeindruckender Höhe und rauen Bedingungen hat im Laufe der Zeit viele Geschichten entstehen lassen. Manche handeln von seiner Unbezwingbarkeit, andere von realen Ereignissen. So machte der Säntis 1922 landesweit Schlagzeilen, als das Wirtepaar Haas dort oben ermordet wurde – ein Kriminalfall, der bis heute in Erinnerung geblieben ist.

Uns bleibt er heute jedoch aus einem ganz anderen Grund in Erinnerung: weil Sonne und Wolken ihn auf besondere Weise in Szene setzten. Die Sonne ging – vom Seebuck aus gesehen – etwas östlich des Säntis auf. Die Wolken formten dabei eine Konstellation, die das Licht geradezu auf den Gipfel fokussierte und ihn zum Hauptmotiv unserer Fotos machte.

Genug der Geographiestunde. Nach einer kurzen Stärkung im Südhang sind wir noch durch das Gebiet gefahren. Heute war der erste Tag der Saison an dem alle Lifte geöffnet hatten. Die Pisten sind fahrbar, benötigen aber teilweise Nachschub von oben. Und nur um den Säntis anzuschauen, fahren wir dann doch nicht auf den Berg.

Da zeigt sich der Säntis das erste Mal…
Nicht wolkenlos, dafür stimmungsvoll
Am Horizont die Eiger Nord – Kulisse für das heutige Lauberhornrennen
kein Säntis, aber tolle Morgenstimmung und beeindruckende Farben
Eine Woche Unterschied
jetzt beginnt die Säntis Show
Kordhose with a view
Natürlich nochmal Säntis
Säntis von der Zeigerpiste
Ab sofort im Südhang – die Stärkung vor der Piste

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